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San Diego nach Palm Springs - 12.8.22

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  • 13. Aug. 2023
  • 2 Min. Lesezeit

So ein bisschen gewurmt hat es ja schon. Kaum aufgestanden (8.30 Uhr, die Handwerker von nebenan arbeiten samstags offenbar nicht oder sehr leise) scheint die Sonne vom fast wolkenlosen Himmel.


Heute ist wieder ein Reisetag, es geht von San Diego nach Palm Springs. Also Abschied nehmen von San Diego. Ich frage mich, ob ich es nochmals hierherschaffen werde. Aber das weiss man bekanntlich nie. In San Diego könnte ich glaub leben. Das Klima ist angenehm, die Menschen recht entspannt und die Stadt bietet sehr viel…..auch an Fotosujets. Und Städte in denen Palmen draußen überwintern können, sind mir grundsätzlich sympathisch. Muss man allerdings für seinen Lebensunterhalt arbeiten, dann würde ich das nicht in den USA wollen.


Bevor es losgeht brauchen wir noch „Most“. Google zeigt die Spritpreise auf Maps an. Wir finden eine riesengrosse Tanke mit erstaunlich tiefen Preise.  Vermutlich machen sie es mit der Menge, dachten wir. Also stellen wir uns an und warten bis wir vorfahren können…von wegen mir der Menge. Es braucht eine Memberkarte (Kostenpunkt mind. $ 60) um vom günstigsten Preis zu profitieren. Also ziehen wir weiter zur nächsten, memberfree Tankstelle.


Die Strecke nach Palm Springs führt uns nicht über die Autobahn, auch wenn das natürlich schneller wäre, aber der Weg ist ja für uns das Ziel. Der Reiseführer lotst uns durchs Hinterland auf einer sehr schönen und abwechslungsreichen Strecke. Sie führt uns durch trockene Landstriche, entlang von Seen und über ein Gebirge bis auf 1‘800 Meter hinauf. Hier oben ist’s als Belohnung für die Anstrengung (unseres Autos) angenehm kühl.


Fotogene Sujets wechseln sich ab. Man kann leider (oder zum Glück) nicht immer anhalten und alles fotografieren. Ein paar Schnappschüsse gelingen vielleicht vom Beifahrersitz aus. Zudem gibt es Landschaften, die bringt man einfach nicht auf ein Foto, sie sind zu weit, zu groß, zu gewaltig. Es besteht für mich manchmal ein wenig das Risiko nicht die Landschaft zu sehen und auf mich wirken zu lassen, sondern nur verschiedene Fotosujets.  Gewisse Bilder kann man nicht auf einem Chip speichern, sonder muss versuchen sie im Kopf zu behalten.


Nach dem Abendessen in einem Applebee‘s (gesunder Salat gefolgt von weniger gesundem Dessert) war der Plan  in den Joshua Tree Nationalpark zu fahren (Fahrzeit 45 Minuten, hier drüben also ein Klaks). Denn nachts soll es dort stockfinster sein, keine Lichtverschmutzung und freier Blick auf Sterne und Milchstrasse. Na ja, ganz so romantisch war’s dann nicht. Es war ein kleinerer Zirkus….vermutlich tausende von anderen Menschen hatten das gleiche Ziel. Eine nicht endend wollende Kolonne von hunderten von Fahrzeugen wälzten sich in den Park. Und da meine Kamera zudem nicht wollte, wie ich wollte, es somit keine gescheiten Bilder gab und es ob der Scheinwerfer der Autos, Taschenlampen und Handybildschirmen eher schwierig war einen Blick auf die Milchstraße zu erhaschen, brachen wir die Übung wieder ab.


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